Nachrufe

14 10 30 berthaBertha war die Mütterlichkeit in Person, alles was klein war, wurde von ihr liebevoll betüddelt. Gehörte es nicht zu unserer Familie, klaute sie das kleine Wesen, und schleppte es nach Hause, um dann todtraurig in der Ecke zu liegen, wenn man ihr ein solch kleines Wesen wieder abnahm.

Bedingt durch ihre schwere Bandscheiben-OP in 2013 duldete sie kein Toben oder Raufen von ihrem Tabby und seinen Kumpels. Umso erstaunlicher war es, dass sie die 3 kleinen Kitten, die am 10.10.14 zusätzlich zu den vorhandenen Katzen bei uns einzogen, mit lustigen kleinen Hopsern zum Spielen aufforderte. Diese 3 waren ihr ganzes Glück, sie blühte auf, wich nicht von ihrer Seite, wollte nie das Zimmer verlassen, in dem sie lebten. So war es für mich nicht verwunderlich, dass sie in den letzten Tagen keine größeren Gassierunden drehen wollte, sie wollte immer schnell zu ihren Babys zurück.

Obwohl es ihr Sonntag wegen des hohen Fiebers sehr schlecht ging, weckte sie mich doch mitten in der Nacht, um mir zu zeigen, dass es dem kleinen Katerchen sehr schlecht ging. Wenige Stunden später war sie gelähmt. Ich brachte sie abends noch in die Klinik, aber die tapfere Maus konnte nicht gerettet werden. Sie hatte von uns allen unbemerkt mehrere schwere Bandscheibenvorfälle erlitten, die irreparabel waren. Sie hätte nie mehr ihr selbstbewusstes Leben führen können, und so habe ich sie nach 21 Monaten und 5 Tagen bei mir und ihrem geliebten Tabby von ihren Leiden erlöst.

Du warst die beste Katzenfutter-Diebin der Welt und die geschickteste Hamsterin auf der ganzen Erde, Du warst mutig, Du hast Deinen geliebten Kater Nepumuk bei den Abendrunden verteidigt, dass sich so mancher große Hund 2 Scheiben davon abschneiden konnte. Du hast alle Besucher in die Kategorien „Mag Dich" und „Mag Dich nicht" geteilt. 99,9 % waren die 2. Kategorie, und das hast Du auch allen plausibel gemacht.

Wenn ich die Frechheit besessen habe, allein das Haus zu verlassen, ohne zu sagen : "Bleib, ich komm gleich wieder", bist Du dem Papa ausgebüxt und hast Mama gesucht, ob Du über die Straße musstest, in den Edeka, oder nur in Nachbars Garten, das war egal, die Hauptsache war, Du hast Mama gefunden. Deine Verzweiflung, als Du mich in Eichberg verloren hattest wegen dem hohen Gras, wie panisch Du mich gesucht hast, geschluchzt hast wie ein Kind, dass alle möglichen Eichberg-Besucher Dir suchen halfen, und Deine Glückseligkeit, als Du mich rufen hörtest, Du bist so schnell gerannt, wie ein Windhund, und hast Dich auf meine Füße geworfen, und dann liefen Dir Tränen übers Gesicht, Alle waren verblüfft, niemand hatte je einen Hund weinen sehen.

Es gab fast keine Lebensmittel, die vor Dir sicher waren, und teilen war nicht Deine Stärke, aber der Erfindungsreichtum, mit dem Du alles organisiert hast, war genial. Auf der Hundewiese hast Du auch gerne mal die ganz Großen aufgemischt, war Dir das gelungen, musstest Du Dich in Sicherheit bringen, und das ging am besten zwischen Tabbys Beinen, da verstecktest Du Dich dann und hast abgewartet, bis dieser mit seiner unvergleichlichen Röhre alle anstürmenden Hunde vertrieben hatte. Aber Tabby hat Dich auch beschützt, wenn Du nichts angestellt hast, wie letztes Jahr im November, als Du ganz friedlich in Eichberg Mäuschen ausgraben wolltest und dieser Irish Wolfshund Dich mit gefletschtem Gebiss angriff, da war er da, Dein großer Bruder und ging diesem übermächtigen Gegner an die Gurgel, zum Dank hast Du Dich lang gemacht, und ihm die Schnauze geleckt. Oder im Oktober letzten Jahres, wie Tabby Dich gegen den schwarze Mix verteidigt hat, der Dich angriff, ohne dass Du etwas getan hast. Tabby wurde verletzt, und Du hast ihm die Wunde geleckt. Oder im Dezember, nach Tabbys Knie-OP, als er den Kragen tragen musste und nicht an den Verband kam, da hast Du das Pflaster runtergelutscht, und die Klammern mit Deinen spitzen Zähnchen „ausgebaut".

Deine Verteidigungstaktik im Laden, brachte Dir den Spitznamen „Kampfstier" ein, Du holtest tiiiief Luft, klapptest Deine Öhrchen nach vorne, senktest das Köpfchen....und donnertest mit stierähnlichen Schritten auf Dein Angriffsziel los. Und schon hattest Du alle besiegt. (Gegner die sich auf der Erde kringeln vor Lachen stellen keine Gefahr mehr dar.) Du warst auch der einzige Hund, der beim Fotografieren ein rotes und ein grünes Auge hatte, also ganz nordisch, Backbord & Steuerbord.

Run Free geliebte Bertha.

Du lebst immer weiter in unseren Herzen.

14 10 24 ludo

Auch Ludo ist von uns gegangen.

Hier sein >>> Nachruf

 

 

 

 

 

 

14 10 17 beethoven

 

Beethoven, ein alter Schäferhund, der im Tierhein von Animal Protection seine letzte Zuflucht gefunden hat, ist in aller Stille eingeschlafen.

Sein Alter wurde auf 17 Jahre geschätzt. Er war bereits taub und konnte schlecht sehen. Aber er liebte Leckerlies über alles.

Wir hoffen, dass wir ihm den letzten Weg auf Erden noch so angenehm wie möglich bereitet haben.

 

 


Als der Regenbogen verblasste, da kam der Albatros,
und er trug mich mit sanften Schwingen
weit über die sieben Weltmeere.
Behutsam setzte er mich an den Rand des Lichts.
Ich trat hinein und fühlte mich geborgen.
Ich habe euch nicht verlassen,
ich bin euch nur ein Stück voraus.

14 10 06 BascoEs wird aussehen, als wäre ich tot,
und das wird nicht wahr sein...
Und wenn du dich getröstet hast,
wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.
Du wirst immer mein Freund sein,
du wirst Lust haben, mit mir zu lachen.
Und du wirst manchmal dein Fenster öffnen,
gerade so zum Vergnügen...
Und deine Freunde werden sehr erstaunt sein,
wenn sie sehen,
dass du den Himmel anblickst und lachst.
(Antoine de Saint-Exupéry) 

Zu Bascos Nachruf >>>

14 10 02 paris-2Paris ist gestern über die Regenbogenbrücke gegangen. Mein geliebter Paris durfte 2007 zu mir nach Deutschland kommen und er sollte für immer bei mir bleiben.
Paris war auf Aegina an Leishmaniose erkrankt und durch meinen Tierarzt, der sich mit den Südkrankheiten sehr gut auskennt, bekam Paris eine Chemotherapie über 28 Tage.
Geduldig ertrug Paris jeden Abend seine Spritze, denn danach gab es ja ein besonderes Leckerli. Nach erneutem Bluttest zeigte sich der Titer an der untersten Grenze.
Die Chemo hatte voll angeschlagen und ab dem Zeitpunkt bekam Paris keine Medikamente mehr.
Paris ging es nur noch gut und jeder weitere Bluttest bestätigte es. Paris ist nicht an Leishmaniose verstorben, sondern an einem schnell wachsenden Tumor.
Für eine OP war es zu spät. Für mich war es ein Schock und er fehlt mir so sehr. Paris war ein Hund der Alles gebrauchen konnte.
Egal ob Möhre, Zwiebelschale, Salat, saure Gurke oder Brot und Kuchen, all diese Dinge verschwanden schneller in seinem Bauch als man gucken konnte. Einen Schnittlauchbuschel grub er mal im Garten aus und nahm ihn mit in seinen Korb.
Er hat den Schnittlauch natürlich zur Hälfte gefressen. Natürlich bekam er zusätzlich auch sein Hundefutter. Meinen geliebter Müllschlucker werde ich sehr vermissen und auch Sarita sucht ihren Freund. Ich danke Vivi das sie mir vor Jahren Paris anvertraut hat. Er ist bei mir ein glücklicher Freund gewesen. Ich werde meinen Traumhund nie vergessen.
(Inge Rosenberg, Oktober 2014)

Ein guter Hund stirbt nie.
Er ist nur einfach irgendwann nicht mehr da.

14 08 23 foxy

Am 21. August 2014 mussten wir von unserer  treuen, lieben Freundin Foxy
Abschied nehmen. Sie ist im August 2002 zu uns gekommen.

Sie war am Ende sehr schwer krank, wollte nicht mehr spazieren gehen. Der Krebs
hat sie schlussendlich besiegt und wir mussten Foxy gehen lassen. Ihre Augen hatten den warmen strahlenden Glanz verlore. Nun ruht sie im Garten auf ihrem Lieblingsplatz vor der Terrasse.
Foxy war stets an unserer Seite, war immer mit uns im Urlaub. War bei
allen Familienfesten dabei. Sie wurde überall geliebt und bewundert.
Egal wo wir mit ihr waren, die Menschen blieben stehen und wollten sie
streicheln. Auf den Campingplätzen brauchte sie nie angeleint werden,
sie ging nie vom Wohnwagen weg. Es war eine wunderschöne Zeit
und wir sind dankbar, Foxy an unserer Seite gehabt zu haben.
Fam. van der Beck